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Sarawak/Festland

10/07/2012

Unsere Zeit im Gunung Mulu Nationalpark war kurzweilig, da wir relativ aktiv waren. Wir besuchten unter anderem Deer Cave, die grösste Höhle der Welt. Da kommt man sich schon wie ein Zwerg vor. Sie ist einfach riesig und wunderschön mit den Gesteinsformationen und Tropfsteinen.  Es leben tagsüber ungefähr drei Millionen Fledermäuse in der Höhle. Der Geruch lässt zu wünschen übrig. Abends kann man sie dann beobachten, wie sie zu tausenden rausfliegen. Zudem haben wir 1125 Höhenmeter in einer Strecke von 2.4 Kilometern erklommen. Der Ausblick bei den Pinnacles war lohnenswert, trotz danach heftigem Muskelkater in den Oberschenkeln. Schweiss war nur das Vorwort von dem, was wir an Wasser verloren hatten! Zum Glück gab es im Camp 5 einen Fluss zur Abkühlung, ähnlich wie die Maggia, was wir doch sehr genossen haben. Die Anreise zum Camp, dem Ausgangpunkt fürs Trekking, erfolgte per Boot, dass wir aufgrund des niedrigen Wasserstandes x Mal schieben mussten. Hatten zum Glück in KK die berühmten Kampung Adidas gekauft. Es sind Gummischuhe à la Adidas Style, ganz witzig und praktisch! Neben dem Dschungel sahen wir vor allem viele Insekten, Käfer und Schlangen im Park.

Zum Abschluss der Borneoreise verbrachten wir danach noch ein paar Tage in Kuching, von wo aus wir unter andrem auch Tagesausflüge gemacht haben. Kuching ist ein überschaubares Städtchen, mit sehr leckeren Essständen. Wir haben interessante Leute kennengelernt. Mit einem Iraner, Mike, hatten wir spannende Gespräche. Er war zur Rekognoszierung für sein Reisebüro in Teheran in Borneo unterwegs. Er erzählte uns sehr viel übers vielfältige Land, die Leute, Politik und Wirtschaft Irans.

Fürs Festland von Malaysia hatten wir dann nur noch eine gute Woche. Es unterscheidet sich schon deutlich von Borneo. So sind beispielsweise die Strassen gut ausgebaut und Busse gibt es überall hin. Macht das Reisen einfacher und günstiger! Die Multikultur von Malaysia ist schon speziell. Man trifft auf den Strassen vor allem Malay, Inder und Chinesen an. Dadurch ist das Essen sehr vielfältig, da die jeweilige Bevölkerungsgruppe  auch ihre eigenen Restaurants haben. Das beste Tandoori Chicken hatten wir in Melaka und nicht in Indien, schon komisch. Konnten so viele Spezialitäten ausprobieren, was Spass gemacht hat. Die Cameron Highlands brachten etwas Abkühlung, nur noch 20 Grad. Ja ich hatte sogar abends richtig kalt und Lust auf Glühwein und Fondue. Die Vegetation war sehr üppig, von Nadel- und Farnbäumen über Mooswald zu Bananenplantagen, also gut zum Wandern. In Kuala Lumpur hat mir vor allem das moderne Stadtviertel mit den immensen Einkaufszentren imponiert. Die 360° Aussicht vom Merdeka-Tower war eindrücklich.

Liebe Leute zu Hause, ich muss schon sagen, langsam vermissen wir euch schon. Das Reisen kann zwischendurch auch anstrengend und mühsam sein. Die ständige Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten ist manchmal ganz schön nervig. Ich weiss nicht, in wie vielen Betten wir auf unserer Reise schon geschlafen und wie viele Stunden wir im Bus verbracht haben… So freuen wir uns umso mehr, am 15.07.12 an Bord des Frachters gehen zu können. Wir müssen uns dann für drei Wochen um nichts kümmern und haben Zeit unsere Weiterreise zu planen. Werden in Jamaika anfangs August ankommen und die nächste Destination wird dann die USA sein.

Liäbs Grüässli Christina

Bilder Malaysia

From → Malaysia

3 Kommentare
  1. Avatar von Gabriel
    Gabriel permalink

    Cool, dann geht’s ja bald los 🙂 Habt ihr während der Überfahrt Internetzugang oder nicht?

  2. Avatar von Stefan Hopf
    Stefan Hopf permalink

    Einfach unglaublich . . . schön, auch mit diesen Gegensaätzen! Vielen herzlichen Dank für mich Daheimgebliebener! Ubya

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